Journalistisches Schreiben mit Dorothea Marcus

Journalistisches Schreiben mit Dorothea Marcus
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Produktinformationen "Journalistisches Schreiben mit Dorothea Marcus"

Ziel des Seminars ist, das journalistische und kulturkritische Schreiben zu lernen – und vielleicht sogar davon zu leben.

Von Wortwaffen und Edelfedern – Kulturjournalist*in und Kritiker*in werden

Methode: 1 Stunde Webinar mit interaktiver Chat-Möglichkeit.

Aufbau: ca 15 Minuten Vortrag mit Folien. Danach ein paar Minuten interaktiver Chat, um Rückfragen zu beantworten. Gemeinsames Gucken eines Theatervideo-Ausschnitts. Bei jeder Sitzung eine kreative Schreibübung mit direktem Feedback. Eine weitere Fragerunde. Zum Schluss: eine Schreibaufgabe für die folgende Woche geben, u.U. auch mit dem Angebot eines persönlichen 1:1-Feedbacks.  Auch ein Theaterstreaming soll gemeinsam gesehen werden, zum Abschluss des Seminars: jeder schreibt eine volle Kritik, die detailliert von mir redigiert wird.

1. Vom Schreibstüblein über den roten Teppich zum Krisengebiet und wieder zurück: Alltag und Berufsbild des Kulturjournalisten

Wie man/frau als Kulturjournalistin lebt – wieviel ein*e Kulturjournalist*in verdient – wo und wie ein*e Kulturjournalist*in arbeitet: Arbeitsfelder, Einsatzmöglichkeiten, Veröffentlichungs-Plattformen. Wie wird man/frau Kulturjournalist*in, wie sichert sie sich ab? KSK, VG Wort, Vorsteuer-Abzug. Und natürlich: das Selbstbild des Kritikers.  Was ist sein Beitrag zur Welt?

2. Wie schreibt man eine Kritik – und wie nicht?  Was ist eine gute Kritik? Wie ist eine Kritik aufgebaut? Beispiele zeigen. Theater-Ausschnitt zeigen. Übung: Viereinhalb Sätze darüber schreiben.

3. Die Kunst des ersten Satzes. Die elegante Kreisrahmung. (Übung: eigene erste Sätze schreiben, kontextualisierend / subjektivierend). Wie beschreibe ich die Arbeit der Schauspieler? Hausaufgabe: Theaterstreaming gucken.

4. Das Bild nach dem Aufwachen. Die Kunst der Entscheidung. Mut zu Lücke und Haltung. Wieviel Kontext darf ich wissen und wo gehört er nicht hin? Wie äußere ich überhaupt Kritik?

5. Das leere Blatt mit Blumen bemalen: Ticks und Tricks, um zum Schreiben finden. Schreiben, ohne vorzuschreiben. Schreibübungen: Gefühle in drei Worten. Bausteine, die immer gehen.

6. Mehr Domstadt, als die Polizei erlaubt: Der Giftschrank. Was gar nicht geht und beim Schreiben absolut verboten ist.

7. Fang dein Verb ein: Tipps und Tricks für Schnelligkeit und Eleganz: Schreiben kann man lernen. Fürs Radio schreiben. Mündliches Schreiben. Der kleine Freund vor dir auf dem Tisch.

8. Nebenformen: Das Interview. Das Porträt: Unterschiede, Abgrenzung. 

9. Der moralische Konflikt, oder: Zwischen MeToo-Ankläger und Populismus-Diener. Von Nähe und Distanz zum Theater. Wenn die Kritikerin befangen ist. Material: Kommentar zu Milo Rau.

10.Die Welt braucht gute Schreiber versus: Sterben Kritiker aus? Neue Online-Formate der Kritik. Ausbildungsmöglichkeiten. Wie man vom journalistischen Schreiben leben kann.

 

Seit über zwanzig Jahren bin ich Kulturjournalistin, vornehmlich Theaterkritikerin. Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass Theater die demokratische, diskursive Kunstform der Zukunft ist: ein Ort, an dem Gemeinschaft sich versammelt und Themen der Gegenwart reflektiert, diskutiert – und im Idealfall verbessert.

Nichts ist inspirierender für mich als das kollektive Gedankenerlebnis im Theater und der anschließende Austausch darüber. Je politischer, wahrnehmungserweiternder und diverser – desto besser. Daher interessieren mich auch vor allem alle Formen des politischen Theaters und jene Formate, die über das Theater hinausweisen: Schnittstellen mit Performance, Bildender Kunst, Film, Literatur.

Wichtig ist mir auch der Perspektivwechsel, den Theater ermöglicht: etwas, das sonst nur auf Reisen möglich ist. Eines meiner wichtigsten Arbeitsthemen sind deshalb auch alle Formen und Fallstricke des interkulturellen Austauschs. Studieren konnte ich sie auf Theaterreisen, die mich unter anderem nach Burkina Faso, Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Georgien, Irak, Iran, Israel, in die Türkei führten.

In Köln lebe ich seit 2005 und schreibe, moderiere, unterrichte das Schreiben und glaube vor allem daran, dass Kunst den Horizont erweitert, Menschen inspiriert und zusammenbringt.

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