Schreibgrundlagen mit Nis-Momme Stockmann

Schreibgrundlagen mit Nis-Momme Stockmann
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Lernen Sie,  einen pragmatischen und handwerklichen Zugang zum Schreiben als kreativem und... mehr
Produktinformationen "Schreibgrundlagen mit Nis-Momme Stockmann"

Lernen Sie, einen pragmatischen und handwerklichen Zugang zum Schreiben als kreativem und künstlerischem Akt zu entwickeln.

 

„Stockmanns holistisches Kompendium des modernen Schreibens“ - Grundlagenseminar  in 17 Einheiten.

 

Der Autor sitzt hinter seinem dreiklavierschweren Mahagonitisch und ringt mit Sätzen schopenhauerscher Komplexität, die der ungeschulte Laie in seinem Idiotenhirn für radebrecherisches Kauderwelsch hält. Morgens die Korrespondenz mit dem Schar von Persien, Abends Absinth, Transzendentale Meditation und Lektüre der Kabbala (auf Hebräisch - selbstredend). Am morgigen Tag muss schließlich wieder ein tanzender Stern geboren werden.

 

Hartnäckig hält sich die Vorstellung vom genialischen Autor und der Einzigartigkeit seines Werks. Schriftstellerei ist in der Postmoderne allerdings ein hochdynamischer und hochtechnischer Prozess, an dem viele Leute beteiligt sind.

Mit dem verstaubten Bild des Autors aufräumen, heißt auch mit der Vorstellung aufräumen, man sei bei der Schriftstellerei auf sich alleine gestellt, müsse alle Kämpfe mit sich selbst austragen.

 

Daher: Herzlich willkommen zu Stockmanns „holistischem Kompendium des modernen Schreibens“!

 

Es besteht aus 17 wöchentlichen Lektionen (zu je 1 Stunde) + 45 Minuten Materialsichtung.  

 

- Lektion 1: “Was ist eine Geschichte? Wie erzähle ich sie?” (und warum eigentlich)?

- Lektion 2: “Die Idee, ein scheues Wesen” – und wie wir ihr Fallen stellen können, die ihr alle Gelenke bricht, damit wir sie in unseren Kopfkäfig einsperren können.

- Lektion 3:Was wir planen können und besser nicht planen sollten” (und was uns dabei hilft).  

- Lektion 4: “Wie wir planen können” (der Zettelkasten in Zeiten der Digitalisierung).   

- Lektion 5: “Ein paar Sätze zur Struktur”

- Lektion 6: “Noch ein paar Sätze zur Struktur” (das wars dann aber auch – i swear)

- Lektion 7: “Noch ein paar Sätze zur Str- Pardon, dummer Witz: Was bedeutet Stil? Wie finde ich zu meinem eigenen?” (+ noch ein paar ergänzende Sätze zur Struktur)

- Lektion 8: “Wie erschaffe ich Welten” (vs. Schauplätze)?

- Lektion 9: “Wie erschaffe ich Menschen” (vs. Figuren)?

- Lektion 10: “Wie funktioniert Humor? Wie funktioniert Tragik?” (Zur Rhetorik der Form).

- Lektion 11: “Jetzt ist alles da, warum schaffe ich es - verdammt noch mal! – trotzdem nicht, irgendwas aufs Papier zu bringen?” (Theorie vs. Schreibpraxis)

- Lektion 12: „Hat er etwa den Konflikt vergessen?“ (Irreversibiltät vs. Fallhöhe).

- Lektion 13: “Schreibkrise, Schreibblockade, Tisch kaputt vom mit-der-Stirn-drauf-schlagen” – Die Krise lieben lernen.

- Lektion 14: “Let it Flow” - Techniken, die uns das Schreiben erleichtern.

- Lektion 15: Wie sieht er aus – der Tagesablauf eines Schrifstellers (zur Methodik)

- Lektion 16: “Wie finde ich eine Antwort auf meine Frage – und was ist meine Frage überhaupt?”

- Lektion 17: “Erstaunt feststellen, dass man zu einem universalen Kompendium des modernen Schreibens gefunden hat” (+ gemeinsames Eingeschworenwerden mit dem Schriftstellerschwert der geheimen Schrifstellergilde, inkl. Diplom und Schärpe (juristisch gesehen keine Sekte) sowie digitaler Sektempfang).  

 

Zu jeder Lektion gibt es eine Schreibaufgabe, die wir gemeinsam im Webinar vorstellen.

Darüber hinaus ist Einzelbetreuung an Texten möglich – einmal wöchentlich gibt’s dazu eine digitale Sprechstunde (je nach Bedarf).
Alle Powerpoints und Videos bleiben für die Teilnehmer zugänglich.

 

Ziel des Seminars ist ein pragmatischer und handwerkliches Zugang zum eigenen Schreiben zu entwickeln. Schreiben ist ein kreativer Akt (und streng gesehen am Ende, ja: doch irgendwie ... Kunst).
Aber für alle Probleme, vor die es uns im Prozess stellt, gibt es eine konkretes Werkzeug, das es uns ermöglicht aus eigener Kraft eine Antwort zu finden.
Damit “Kunst” widerstandsfrei fließen kann, braucht sie als Rahmung eine gut aufgestellte und selbstbewusste Praxis. Professionell arbeiten heißt nicht, die Antworten auf alle Fragen zu haben.
Es heißt vor allen Dingen zu wissen wo man nach den Antworten zu suchen hat (und auch: welche Fragen man überhaupt stellt).

 

Ich stehe als professionell arbeitender Autor, vor exakt denselben Problemen, vor denen ich noch als Schreibanfänger stand. Schreiben wird nie “einfach”. Hätte mir damals eine von den Labertaschen an meiner Schreibuni mal erklärt, dass es nicht (nur) darum geht „Inspiration“ und zu „seiner Stimme“ zu finden (Danke für gar nichts UDK), sondern uns als Handwerker auszubilden, damit wir unverwirrt und selbstbewusst kreativ sein können – ich hätte viel mehr Zeit auf die Bildung dieses Handwerkszeugs verwendet.

 

Meinen mittlerweile immerverlässlichen Werkzeugkasten (den ich mir durch Hilfe anderer, viel Fummelei und Gespräche mit Kollegen erarbeitet habe) möchte ich im Rahmen des Webinars für euch öffnen.

Ihr werdet nach der Teilnahme vielleicht (noch) nicht bessere Autoren sein, aber ihr werdet den direktesten Weg dahin kennen.

Dafür stehe ich mit meinem (ganz okayen) Namen*

 *nicht juristisch bindend

 

1981 auf Föhr geboren, studierte Nis-Momme Stockmann »Sprache und Kultur Tibets« in Hamburg, Medienwissenschaften im dänischen Odense und machte eine Ausbildung zum Koch, bevor er an der Universität der Künste Berlin »Szenisches Schreiben« studierte. Stockmann schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Lyrik und Prosa.

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